Forschungszulage für die KG

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist als Personengesellschaft anspruchsberechtigt für die Forschungszulage. Sowohl die Eigenleistung der Komplementäre als auch der Kommanditisten kann in die Bemessungsgrundlage einfließen, sofern sie aktiv an FuE-Projekten mitarbeiten.

Besonderheiten der KG bei der Forschungszulage

Die KG unterscheidet sich von GbR und OHG durch die Rollenverteilung zwischen Komplementären (Vollhafter) und Kommanditisten (Teilhafter). Für die Forschungszulage hat das praktische Konsequenzen:

Komplementär vs. Kommanditist

  • Komplementär: Haftet unbeschränkt, ist oft geschäftsführend und operativ in FuE eingebunden. Antragstellung erfolgt durch den Komplementär.
  • Kommanditist: Haftet nur bis zur Einlage, kann aber ebenfalls FuE-Stunden einbringen, wenn er aktiv mitarbeitet.
  • Aufteilung: Die Forschungszulage wird nach dem Gewinnverteilungsschlüssel auf alle Gesellschafter verteilt.

Beispiel: KG mit Komplementär und Kommanditist

Eine Software-KG: Der Komplementär leitet die Produktentwicklung (1.800h FuE), der Kommanditist arbeitet als CTO an der Architektur mit (1.200h FuE). Gewinnverteilung: 60/40.

Komplementär: 1.800h

126.000 EUR

Kommanditist: 1.200h

84.000 EUR

Forschungszulage (35%)

73.500 EUR

Bemessungsgrundlage: 210.000 EUR. Aufteilung: 60% Komplementär (44.100 EUR), 40% Kommanditist (29.400 EUR).

Typische FuE-Projekte in der KG

  • Software-Unternehmen: Produktentwicklung, Plattform-Architektur, KI-Integration
  • Produktionsbetriebe: Neue Fertigungsverfahren, Automatisierung, Qualitätssicherung
  • Ingenieurbüros: Berechnungsmodelle, Simulationen, Prototypenentwicklung
  • Labore und Praxen: Neue Analyseverfahren, Diagnostik, Geräteentwicklung

Mein Angebot für die KG

Ich kenne die Besonderheiten der KG. Die korrekte Zuordnung der Eigenleistung von Komplementär und Kommanditist, die Antragstellung und die Aufteilung der Zulage nach Gewinnverteilungsschlüssel übernehme ich vollständig.

Kosten: 0 EUR upfront. 15% der ausgezahlten Forschungszulage als Erfolgshonorar.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ein Kommanditist FuE-Stunden einbringen?
Ja, wenn der Kommanditist aktiv an FuE-Projekten der KG mitarbeitet. Die Eigenleistung wird wie beim Komplementär mit 70 EUR/h bewertet.
Wer stellt den Antrag bei einer KG?
Der Antrag wird von der KG gestellt, in der Regel vertreten durch den Komplementär als geschäftsführenden Gesellschafter.
Wie wird die Forschungszulage in der KG aufgeteilt?
Nach dem Gewinnverteilungsschlüssel des Gesellschaftsvertrags. Die Zulage wird den einzelnen Gesellschaftern über ihre Einkommensteuer zugerechnet.
Was ist mit Angestellten der KG?
Die Lohnkosten von Angestellten, die an FuE arbeiten, sind ebenfalls förderfähig. Bei Angestellten werden die tatsächlichen Personalkosten angesetzt.
Bekommt eine KG den erhöhten KMU-Satz?
Ja, wenn die KMU-Kriterien erfüllt sind. Die meisten kleinen und mittleren KGs qualifizieren sich für den erhöhten Fördersatz von 35%.
Kann die KG rückwirkend beantragen?
Ja, für bis zu 4 abgeschlossene Wirtschaftsjahre. Das kann auch FuE-Arbeit umfassen, die vor der Antragstellung geleistet wurde.

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